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Saarländischer Abend

Taschentücher, Saartan und Fliesen Der saarländische Abend der SPD überzeugte Wenn Taschentücher in die Höhe schnellen und ein lautes "Rallala" erklingt, dann ist die Gruppe Rastlos am Werk. Die SPD hatte zu ihrem traditionellen saarländischen Abend mit dem Kabarettisten Roger Wack und der Formation Rastlos eingeladen und erfuhr großen Zuspruch. Bis auf den letzten Platz war das Kulturhaus gefüllt und machte seinem Namen alle Ehre. "Mit dieser Resonanz haben wir nicht gerechnet. Unser saarländischer Abend hat schon Kultstatus", resümierte der Vorsitzende der Wiebelskircher Sozialdemokraten Sören Meng. Zu Beginn stellte Meng eine Rarität vor. So verkauft die SPD ein Zertifikat mit einer original Fliese des abgerissenen Hauses "Klein Neckermann". Mit dem Erlös soll die angedachte Büste Pustkuchens oder eine Ruhebank für den neuen Platz mitzufinanziert werden. "Mit drei Euro ist man dabei", so Sören Meng, der an diesem Abend einige "Plättcher vom Klein-Neckermann" unter die Leute brachte. Doch nun zum Programm: Als Professor Ludwig von der Saar zog Roger Wack alle Register seines Könnens. Er schrieb die Geschichte neu und bewies humorvoll, dass alle Menschen von den Saarländern abstammen. So seinen die ersten Menschen nicht Adam und Eva, sondern Cindy und Bert gewesen. Auch der Teufel der "Saartan" käme aus unseren Breiten. Lachsalven erntete er für seine Ode an die "Kittelscherz" und das sizilianische "Mehlknebbcheslied". Temperamentvoll ging es im Wechsel mit der Gruppe Rastlos weiter. In einer neuen, deutlich kleineren Formation überzeugten sie ihre Zuhörer. Neben Klassikern wie "Mir lääwe gehre an der Saar" oder "Bier, Lioner und Kolle" brachten sie auch neue Songs zu Gehör. Auch irisches Liedgut zum Mitsingen hatten sie in ihrem musikalischen Gepäck dabei. Nach runden drei Stunden ging der saarländische Abend zu Ende, doch Sören Meng versprach zum Schluss: "Auch nächstes Jahr kommt der saarländische Abend gewiss, wir sind schon in der Planung." (17.05.08)

 

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