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Pustkuchen sollte die Ortsmitte krönen

Begehung der SPD Wiebelskirchen Zu einer Ortsbegehung traf sich die Wiebelskircher SPD. Gemeinsam mit Jürgen Detemple, Leiter der städtischen Abteilung Stadtplanung besichtigten sie den frei gewordenen Platz in der Ortsmitte Wiebelskirchens. Im vergangenen Jahr wurde dort das ehemalige Geschäftshaus Schneider abgerissen. Nun liegt der Platz brach und wird als Parkplatz genutzt. "Ein Parkplatz ist unserer Meinung nach als alleinige Nutzung dieses Platzes zu schade. Die Freifläche sollte ein Ort der Begegnung werden, mit Bänken und ansprechender Bepflanzung. Es kann sicherlich ein Parkkompromiss gefunden werden, der auch dem Gewerbe Rechnung trägt", bemerkte der SPD Vorsitzende Sören Meng. Eine Anregung des evangelischen Männerkreises griff die SPD auf und möchte auf diesem Platz dem ehemaligen Wiebelskircher Pfarrer Dr. Johann Friedrich Wilhelm Pustkuchen ein Denkmal setzen. Dessen Bedeutung für den Ort und die Geschichte brachte Bernd Bernhardt zur Sprache: "Pustkuchen bekämpfte in Wiebelskirchen erfolgreich eine Cholera-Epidemie und sorgte als Schriftsteller für Aufsehen. Seine Wilhelm Meisters Wanderjahre wurden mehr gelesen, als das gleichnamige Goethe Werk. Ein offener Streit zwischen Goethe und Pustkuchen begann. Goethe verunglimpfte mit mehreren Versen seinen jungen Widersacher.", so Bernhardt. Jürgen Detemple sagte von städtischer Seite zu, man werde als erster Schritt einen Plan erarbeiten, der diese Anregungen berücksichtige. "Wir hoffen, dass mit der Gestaltung des Platzes dieses Jahr noch begonnen wird. Die Ortsmitte gäbe aufgewertet und signalisiere: In Wiebelskirchen geht es voran. Bürger und Gremien sind aufgerufen, sich auch über den künftigen Namen des Platzes Gedanken zu machen", so Sören Meng abschließend. (13.03.2008)

 

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