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Willy-Brandt-Medaille für Mitglieder des Ortsvereins Wiebelskirchen Günter Sahner, Gerhard Geisen und Klaus Hoppstädter von der Wiebelskircher SPD freuen sich über die Auszeichnung mit der Willy-Brandt-Medaille. Wiebelskirchen. „Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer.“ Mit diesem Zitat aus der Abschiedsrede Willy Brandts 1992 leitete der Vorsitzende der Wiebelskircher SPD, Sören Meng, seine Laudatio ein. Gleich drei verdiente Mitglieder konnten sich am Sonntag über die Willy Brandt-Medaille freuen: Günter Sahner, Gerhard Geisen und Klaus Hoppstädter. Für Sahner insofern ein noch bedeutenderes Ereignis als für seine Parteifreunde, als er Brandt selbst kennen lernen durfte. Hatte der Bundeskanzler und spätere Friedensnobelpreisträger doch im Wahlkampf 1969 die Wiebelskircher Sozialdemokraten besucht. Was Sahner bei der Feierstunde in den Räumlichkeiten der Arbeiterwohlfahrt mit fotografischem Beweismaterial belegte. Bevor der Vize-Landesvorsitzende Eugen Roth zur Tat schritt, stellte Meng die drei zu Ehrenden vor. Günter Sahner war über die Gewerkschaftsschiene zur SPD gekommen. Seit 1952 Mitglied, wurde er 1956 erstmals in den Amtsrat der Gemeinde Wiebelskirchen gewählt. Er war drei Jahre Bürgermeister und 20 Jahre Mitglied des Landtages. Die Nachfolge von Sahner als Ortsvereinsvorsitzender trat Gerhard Geisen 1982 an – und sollte des Amt 25 Jahre lang innehaben. Lokalpolitisch ebenso rege wie Sahner, leitete er unter anderem 13 Jahre die Stadtratfraktion im Neunkircher Rathaus und war 14 Jahre Mitglied des Landtags. „Es gibt wohl keinen prominenteren Mitbürger in Wiebelskirchen“, meinte Meng schließlich über Klaus Hoppstädter. Nach 30 Jahren hatte dieser erst kürzlich sein Amt als Ortsvorsteher nieder gelegt. „Die Kernwerte der Sozialdemokratie sind Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Dafür eintreten und sich engagieren ist nie beendet“, gab Eugen Roth dem Trio noch mit auf den Weg. (SZ, Mai 2007)

 

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